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Der Beruf prägt einen Menschen mehr als ihm bewusst und vielleicht auch recht ist. Deshalb sollte man sich nicht fragen, was, sondern wer man einmal werden möchte. Es ist hilfreich, sich die Sache bildlich vorzustellen. Die Berufswelt erfordert viel Vorstellungskraft, denn man hat ja keine Ahnung, was einen dort erwartet. Und ehe man sich versieht, landet man in einem Vorstellungsgespräch. Erfahrungsgemäß verläuft dies ganz anders, als man es sich vorgestellt hat.

Das Berufsbild ist das Bild, das sich jemand von einem Beruf macht, besonders im Hinblick auf Ausbildung, Tätigkeit und Aufstiegsmöglichkeiten. Es ist zugleich Ursache für das Dilemma zwischen Berufswahl und Stellenbesetzung. Vorstellungen sind nun einmal subjektiv, an persönliche Erfahrungen, sozialen Hintergrund und persönlichen Wissenstand gebunden, aber auch von Wünschen und Ängsten geprägt. Das führt dazu, dass jeder sein eigenes Bild von einem Berufsfeld im Kopf hat. Dazu kommen dann Klischees vom typischen Anwalt, Arzt, Lehrer, IT-ler oder Beamten, gemischt mit Standesdünkel und dem geheimen Wunsch zwischen Karriere und Sinnsuche.

Im Universum der juristischen Berufe gibt es eine Vielzahl von Berufen, Berufsbildern und Berufsgruppen, die nebeneinander, miteinander oder auch gegeneinander agieren. Es gibt Klischees, Standesdünkel, Elitedenken und eine ganz klare Grenze – zwischen Berufsträgern und allen anderen Professionen im Anwalt§universum.

Aber es gibt auch Veränderungen, Verschiebungen, Neuerungen –  meist initiiert von außen und begleitet von Grabenkämpfen und heftigen Eruptionen. Internationalisierung, Digitalisierung, Legal Tech, Kostendruck, Nachwuchsmangel und nicht zuletzt die veränderten Erwartungshaltungen und Vorstellungen der jungen Generationen bringen frischen Wind ins Anwalt§universum und künden auch einen Wandel der Berufsbilder an.