Nachwuchsförderung

Die neue ReNoPat Ausbildungsverordnung ist da. Hier weiter lesen 

Der Nachwuchs in den juristischen Assistenzberufen ist spärlich gesät. Es ist höchste Zeit, sich um das Berufsfeld zu kümmern. Die Wachstumsbedingungen sind eher schlecht und der Boden ist mager, so wie die frei verhandelbare Ausbildungsvergütung der ReNoPat-Azubis. Die Beliebtheit des Ausbildungsberufes rangiert auf den hinteren Plätzen und die Abbruchquote liegt bei 29%. Das Berufsfeld liegt im Schatten des juristischen Studiums und die Azubi-Zahlen sinken seit Jahren. Seit 1989 hat sich die Zahl der Auszubildenden in den Kanzleien halbiert, während sich die Anzahl der zugelassenen Rechtsanwälte im gleichen Zeitraum verdreifacht hat. Die schlechte Ausbildungssituation hat mancherorts bereits verbrannte Erde hinterlassen.

Nachwuchsvorsorge

Doch um die wenigen jungen Pflänzchen sorgen sich nicht einmal die zuständigen Kammern der Rechtsanwälte, Notare und Patentanwälte. Sie reformieren und europäisieren, kümmern sich um die Weiterbildung der Berufsträger, doch die Fachangestellten finden oft nicht einmal Erwähnung. Den Zugang zu diesem Beruf finden die jungen Menschen dann meist durch Zufall, durch den Grundstückskauf oder die Scheidung der Eltern und den damit verbundenen Besuch einer Anwaltskanzlei. Oftmals hören sie auch von der Agentur für Arbeit, dass die Kanzleien einen akuten Nachwuchsmangel haben. Deshalb engagieren wir uns für die Nachwuchssicherung in der juristischen Assistenz und agieren an der Schnittstelle zwischen Ausbildern und Auszubildenden mit konkreten Maßnahmen. Auf unserem Stellenportal bemühen uns um Transparenz, gezielte Information und Orientierung und ziehen den Nachwuchs auf unsere Seite. Schalten Sie hier Ihre Suchanzeige und sorgen sie mit uns für den Nachwuchs.

Sich Sorgen zu machen genügt nicht, man muss Vorsorge treffen. Wer weiß dies besser, als das Organ der vorsorgenden Rechtspflege?


ReNoPat-Azubi

ReNoPat – Auszubildende

ReFa, NoFa, ReNo, PatFa – sind die gängigen Kürzel für die Fachangestellten in der anwaltlichen Assistenz. Je nachdem, ob man von einem Rechtsanwalt, einem Notar, einem Anwaltsnotar oder von einem Patentanwalt ausgebildet wird, trägt der Lehrberuf die Bezeichnung der entsprechenden Berufsgruppe und unterscheidet sich in seiner Spezialisierung. Daran hat sich auch nach der Novellierung des Berufsbildes zum Ausbildungsjahr 2015 nichts geändert. Die neue ReNoPatAbV soll fallbezogen ablaufen und der Internationalisierung und Digitalisierung des Rechtsmarktes Rechnung tragen, ob die Azubis dann auch tatsächlich in der Berufsschule Englisch lernen, steht allerdings noch in den Sternen des Univer§ums. Weiter lesen…


Internationale Anwaltsassistenz

Das AnwaltsAss

Das Wunschbild der Arbeitgeber in den internationalen Wirtschaftskanzleien ist zweisprachig und vierhändig, es liefert jeden Tag eine super Performance und ist stets auf der Höhe der Zeit. Der Wunsch der fremdsprachlichen Assistentin ist es, genau dafür ausgebildet und vorbereitet zu sein. Aber das entsprechende Berufsbild gibt es ebenso wenig wie die passende Ausbildung. Die internationale Anwaltsassistenz ist eher eine Schöpfung aus Rechtsanwaltsfachangestellter, Fremdsprachenkorrespondentin und Sekretärin, die durch Selbsterfindung, Durchhaltevermögen, Fleiß, Inhouse-Schulungen, Sprachkurse und learning-by-doing innerhalb von drei bis fünf Jahren in einer internationalen Großkanzlei geboren wird. Bemühungen, einen Ausbildungsgang für die juristische Assistenz in den internationalen Wirtschaftskanzleien zu schaffen sind schon vor Jahren kläglich gescheitert. Geblieben ist nur der Name Legal Assistant und der Wunsch. Weiter lesen…


Ausbildungsmarketing

AusbildungsMarketing

Der Berufszweig der ReNoPat-Fachangestellten ist nicht nur ein freier Beruf, sondern bisher auch ein völlig werbefreies Ausbildungsfeld. Während andere Berufsgruppen und Branchen, unterstützt von IHK, Handwerkskammern und Branchenverbänden, weithin sichtbares AusbildungsMarketing betreiben, liegt die Nachwuchsvorsorge im juristischen Bereich allein in den Händen der Anwälte und Notare, die wiederum in ihren Kanzleien händeringend nach Bewerbern suchen. Von dort hört man oft ein Wehklagen über den Mangel an geeigneten Bewerbern. Dabei könnte man auch hier aktiv werden. AusbildungsMarketing ist kein Hexenwerk, sondern eine junge Form des Personalmarketings, es richtet sich ausschließlich an potentielle Auszubildende. Doch man muss wissen, wer einem da in der Zukunft gegenüber steht. Weiter lesen…

 


Berufsorientierung

BerufsOrientierung

BerufsOrientierung ist keine Berufsberatung, sondern die Kunst sich selbst zu befragen, was man einmal machen möchte und wozu man befähigt ist. Deshalb beginnt dieser Selbstfindungsprozess mit Wünschen. Allerdings ist es gar nicht so leicht, seine Gedanken fliegen zu lassen. Manchmal hat man Angst abzuheben oder irgendwo zu landen, wo man gar nicht hinwollte. Man muss lernen, aus einem Wunsch ein Ziel abzuleiten und man muss den Weg finden und ihn gehen. Mit einer guten Navigation geht auch das leichter. Weiter lesen…